Tage in denen die Welt schwankt

Kurzgeschichte / Text: 

Es gibt Tage in denen es einem schwer fällt an seiner Weltanschauung festzuhalten. Wir leben in einer Welt der totalen Gegensätze und doch scheint es Menschen zu geben, welche die Gabe haben etwas Licht in die dunklen Ecken zu bringen. Doch wo sind diese guten Seelen, wenn man das Dunkle schon sieht, sich überlegt ob man weichen, oder wie eine Boje in der Brandung stehen bleiben möchte. Man sieht das Dunkle langsam aber sicher auf sich zukommen, es schleicht sich langsam aber sicher voran, in der Hoffnung man würde es nicht sehen. In festem Blickkontakt nähert es sich, Licht bitte stehe mir zur Seite. Doch das warten wird endlos, man fühlt sich alleine, im Angesicht des dunklen erstarrt man und kann sich, fast wie im Schock nicht bewegen.
In der Hoffnung das Licht, in den Augen das Dunkle, gelähmt von der Wirklichkeit, verharrt im Moment. Geschlossene Augen – die Sonne geht langsam auf, die Wellen rauschen sanft und friedlich im warmen feinen Strand. In der Ferne ist das Quieken der Seevögel zu vernehmen, welche friedlich den Tag begrüßen. Der noch leicht feucht Sand schmiegt sich sanft an die Füße, weicht den Schritten, die Augen öffnen sich, und ehe die Realisation einsetzt, der Schlag. Das dunkle bäumt sich, der Körper erstarrt, die Flut bricht ein.

“..Goodby make the journey hardest thing..” - Cat Stevens

Tage an denen die Welt schwankt…
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Geschichten Kategorie: 
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