Die Gedanken über das Warum und des Wunderns
Gespeichert von firstlevel am/um So, 07/17/2011 - 19:08
Vor langer Zeit da war einmal ein Schmetterling. Schön und voll in seiner Farbenpracht, doch er war unzufrieden mit sich. Er verglich sich immer mit anderen Faltern, auch wenn er dieses nicht nötig gehabt hätte. So flog er friedlich und sanft dem Abendrot entgegen.... und machte auf einem alten Baum halt. Dieser Baum war groß und prächtig gewachsen. So saß er nun da auf dem Ast und schaute zu, wie sich die Sonne im Abendrot am Horizont langsam senkte. Er saß einfach nur da und beobachtete die Welt...und plötzlich sprach der Baum zum Schmetterling, was machst du so ein trübes Gesicht?
Gespeichert von firstlevel am/um So, 07/17/2011 - 19:07
Es gibt Tage in denen es einem schwer fällt an seiner Weltanschauung festzuhalten. Wir leben in einer Welt der totalen Gegensätze und doch scheint es Menschen zu geben, welche die Gabe haben etwas Licht in die dunklen Ecken zu bringen. Doch wo sind diese guten Seelen, wenn man das Dunkle schon sieht, sich überlegt ob man weichen, oder wie eine Boje in der Brandung stehen bleiben möchte. Man sieht das Dunkle langsam aber sicher auf sich zukommen, es schleicht sich langsam aber sicher voran, in der Hoffnung man würde es nicht sehen.
Gespeichert von Rainer am/um Sa, 03/28/2009 - 15:52
Vater, welcher Sünde habe ich mich schuldig gemacht, dass du deinen eigenen Sohn derart bestrafst? Womit habe ich deine Ungnade verdient, deinen Zorn herauf beschworen?
In dieser, meiner schwersten Stunde, rufe ich dich verzweifelt, über die Berge und Täler dieser verfluchten Erde. Und dabei ist mir bewusst, dass mein Klagen dich nicht erreichen wird. Du bist kalt, Vater, so kalt. Warst nicht du es der mich lehrte, gütig zu sein? Mein Herz verzehrt sich nach jenen glücklicheren Tagen, als wir uns so nahe standen, wie nur ein Vater sein eigen Fleisch und Blut lieben kann.